Grippeimpfung und Coronavirus: Wie sinnvoll ist sie?

Wenn es draußen nass und kalt wird, ist die Grippesaison eröffnet und die Grippeviren haben Hochsaison. Die durch die kalte und trockene Heizungsluft geschwächte Schleimhaut hat nicht mehr viel gegen die Eindringlinge übrig und schon hat man sich eine Grippe oder Erkältung eingefangen. Im Gegensatz zur Erkältung kann die hauptsächlich saisonale Virusgrippe, auch Grippe genannt, sehr gefährlich sein. Vor allem mit wem? Risikogruppe gehört, werden daher gebeten, sich jedes Jahr gegen die Grippe impfen zu lassen.

Wie wirkt die Grippeimpfung?

Die Grippeimpfung ist eine sogenannte aktive Impfung. Hier kommt ein Lebendimpfstoff für den Einsatz. Das bedeutet, dass der Wirkstoff Grippeviren enthält. In abgeschwächter Form. Bei Verabreichung an den menschlichen Körper erkennt das menschliche Immunsystem den Eindringling und verstärkt seine Abwehrfunktionen. Da es sich bei den Viren in der Spritze aber um geschwächte Exemplare handelt, besteht keine wirkliche Gefahr. Während der Impfung können jedoch einige Tage später noch leichte Grippesymptome auftreten, die nach einigen Tagen wieder verschwinden.

Der Vorteil dieser Impfmethode erkennt der Körper das Virus als Antigen und? Antikörper Formen. Das Immunsystem speichert sozusagen den Bauplan dieser Zellen, um bei Bedarf jederzeit darauf zugreifen zu können.

Grippeimpfung: Welchen Wirkstoff brauche ich?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestimmt jährlich, welche dieser abgeschwächten Grippeviren (siehe Erklärung oben) für die Grippeimpfung verwendet werden. In den letzten Jahren waren vier verschiedene Influenzavirusstämme im Umlauf, zwei A- und zwei B-Stämme. In der Regel werden bisher drei verschiedene Arten von Grippeviren im Impfstoff verwendet. Weil aber vermutet wurde, dass viele Menschen trotz Impfung noch an Grippe erkranken, stehen seit 2013 Impfstoffe mit vier Virustypen zur Verfügung. Dieses Vierfache Grippeimpfung richtet sich daher gegen alle vier Stämme und sollte daher umfassender geschützt werden. Auch die STIKO empfiehlt jetzt vierfache Grippeschutzimpfungen† Ob die Kosten hierfür von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, entscheidet sich allerdings voraussichtlich erst im neuen Jahr.

Die Grippeimpfung und das Coronavirus: Was ist zu beachten?

Gerade während der Corona-Pandemie raten die STIKO und das Robert-Koch-Institut Risikogruppen zu einer Grippeimpfung. Die Impfdosen wurden im vergangenen Jahr auf 25 Millionen erhöht – im vergangenen Jahr waren es etwa 16,5 Millionen Impfdosen. Aufgrund von Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen gab es im vergangenen Jahr keine Grippewelle. Die Befürchtungen von Ärzten und Wissenschaftlern, dass es zu hohen oder gar Doppelinfektionen kommen könnte, haben sich nicht bewahrheitet.

als die Welt berichteten, warnen US-Forscher vor einer Grippeepidemie in diesem Jahr, da aufgrund der wenigen Grippefälle im vergangenen Jahr keine Immunität aufgebaut werden konnte. Der Mikrobiologe Hensley empfiehlt, sich impfen zu lassen.

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Der Unterschied zwischen aktiver und passiver Impfung

Die aktive Impfung wird somit zu einer dauerhafte Impfung erreicht. Im Gegenteil, die passive Impfungwerden Antikörper direkt verabreicht. Diese Methode arbeitet schneller, hat aber einen großen Nachteil: Da das Immunsystem das Allergen selbst auf diese Weise nicht erkannt hat, ist es später nicht in der Lage, die entsprechenden Antikörper selbst zu produzieren. Allerdings wird bei beiden Impfmethoden jedes Jahr eine neue Impfung empfohlen, da sich die Viren anpassen können und jedes Jahr in einer anderen Form auftreten. Da die Gefährlichkeit dieser Viren im Voraus schwer abzuschätzen ist, Auffrischimpfung essentiell.

Wann sollte ich mich impfen lassen?

Der Körper braucht einige Zeit für die Bildung der Antikörper. Im Durchschnitt dauert es etwa zwei Wochen, bis die Impfdosen ihre volle Wirkung entfalten. Es wird daher empfohlen, sich vorher anzumelden Oktober oder November Grippeprävention zu leisten. Gehen Sie möglichst vor der Grippesaison, die von Dezember bis April dauert, zur Impfung zum Arzt. Zu bedenken ist auch, dass die Impfung nur vor einer Grippe schützt. Gegen andere Viren oder gar Bakterien ist der Wirkstoff nutzlos

Empfehlungen der Impfkommission: Wer sollte geimpft werden?

Die Grippe wird oft unterschätzt. Sie kann unbehandelt kann es zu einer Lungenentzündung oder sogar zum Tod führen† Tatsächlich rührt die scheinbare Harmlosigkeit der Grippe daher, dass sie oft als leichte Erkältung abgetan wird. Doch jedes Jahr sterben Menschen an der Grippe. In manchen Grippesaisonen gab es in Deutschland sogar bis zu 30.000 Tote.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher die Impfung allen Personen, bei denen das Risiko einer Erkrankung besteht Risikogruppe gehören. Zur Risikogruppe gehören diejenigen, deren Immunsystem geschwächt ist:

  • ältere Menschen über 60 Jahre
  • Kinder
  • Personen, die mit Kunden oder Patienten zu tun haben, wie Mitarbeiter in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Kindergärten oder Supermärkten
  • chronisch krank (z. B. mit Diabetes, Asthma oder Immunschwäche)
  • Menschen mit Allergien
  • Schwangere ab dem 4. Monat

Schwangere Frauen, die eine Erkältung haben, haben aufgrund ihres geschwächten Immunsystems häufiger Komplikationen wie eine Lungenentzündung. Es kann auch vorkommen, dass die Entwicklung des ungeborenen Kindes im Mutterleib durch die Infektion gestört wird. Die STIKO empfiehlt daher die Impfung für alle gesunden Schwangeren ab dem vierten Schwangerschaftsmonat. Schwangere mit chronischen Erkrankungen sollten früher geimpft werden. Mehrere Studien haben bisher glaubwürdig belegt, dass die Impfung keine Gefahr für Mutter und Kind darstellt. Im Gegenteil – während Säuglinge erst ab dem sechsten Monat geimpft werden können, wird der Wirkstoff bei der Impfung auch einem ungeborenen Kind verabreicht. Dadurch trägt es alle Antikörper und ist immun. Das Pharmaunternehmen GalxoSmithKline rät Personen, die auf Bestandteile eines Impfstoffs überempfindlich reagieren, von einer Impfung oder einer Impfung mit einem alternativen Impfstoff ab. Bei fieberhaften Erkrankungen und akuten Infektionen sollte die Impfung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Grippeimpfung: Nebenwirkungen

Die Grippeimpfung wird in der Regel gut vertragen. Zu den möglichen Nebenwirkungen des Grippeschutzes gehören ironischerweise: Grippesymptome wie:

  • Schmerzen im Körper
  • Zittern oder Schwitzen
  • Kopfschmerzen
  • Ermüdung
  • Laufende Nase

Außerdem kann es gelegentlich zu Rötungen oder Schwellungen an der Einstichstelle kommen. Solche Impfreaktionen verschwinden jedoch nach kurzer Zeit. Es gibt auch Studien, die belegen sollen, dass es mehr Nebenwirkungen gibt. Beispielsweise soll die Impfung die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarkts oder das Thromboserisiko erhöhen. Auch der Quecksilbergehalt des Wirkstoffs wurde immer wieder kritisiert. das Stiko aber auch beispielsweise die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC hält sich an die Impfempfehlung für Risikogruppen.

Influenza – Hartnäckige Mythen und wahre Fakten

Es gibt ein Vielfaches davon Mythenim Zusammenhang mit der Grippeimpfung. Da die echte Grippe eine schwere Krankheit ist, ist es wichtig, die Fakten zu kennen, um die Mythen zu zerstreuen.

“Die Grippeimpfung macht mich wirklich krank!”
Ist es wirklich so? Oder warum nicht? Im Video werden hartnäckige Mythen rund um die Grippeimpfung dargestellt und auf ihren Wahrheitsgehalt untersucht. Es erklärt, warum die echte Grippe (Influenza) keine Erkältung ist, warum Antibiotika gegen die Grippe nicht wirken und warum die Grippe nicht nur für ältere Menschen gefährlich werden kann. Diese und andere Fakten zur Grippe helfen Ihnen zu verstehen, warum eine Grippeimpfung sinnvoll ist.

Bei der echten Virusgrippe fühlen sich die Infizierten wohl plötzlich krank und klagt über hohes Fieber und starke Kopf- und Gliederschmerzen† Es werden Komplikationen wie eine Lungenentzündung oder eine Herzmuskelentzündung befürchtet, die schwerwiegend sein können. Während sich eine Erkältung meist innerhalb weniger Tage deutlich bessert, kann es lange dauern, bis sich eine Grippe entwickelt.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für Menschen ab 60 Jahren, Schwangere und Menschen jeden Alters mit Grunderkrankungen wie z. B. chronischen Lungenerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Immundefekten.

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