Die besten Hausmittel zur Behandlung

Was ist Asthma?

Asthma ist eine chronisch entzündliche Atemwegserkrankung, die die Atemwege und Bronchien verengen und Husten und Kurzatmigkeit verursachen kann. Asthma ist nicht heilbar, aber in der Regel medikamentös behandelbar. Die Krankheit kann unterteilt werden in: allergisch und intrinsisches (nicht allergisches) Asthma† Bei Menschen mit allergischem Asthma reagiert das Immunsystem besonders stark auf harmlose Stoffe wie Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmelpilzsporen. Nicht-allergisches Asthma tritt am häufigsten bei Menschen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren auf.

Welche Hausmittel lindern Asthmasymptome?

Obwohl Asthma nicht geheilt werden kann, kann es leicht mit entzündungshemmenden Mitteln und Bronchodilatatoren kontrolliert werden. Dementsprechend gut können Symptome behandelt werden. Bei optimaler Behandlung können Sie sogar die volle Leistungsfähigkeit erreichen. Jeder Asthmatiker sollte ein Bronchodilatator-Spray haben, das im Notfall bei schweren Asthmaanfällen schnell wirkt.

Neben der medikamentösen Behandlung wird folgende Hilfe geleistet: Tipps und Hausmittel bei Asthma:

1. Ausdauersport

Asthmatiker sollten sich regelmäßig bewegen und vor allem auf Ausdauertraining wie Joggen oder Radfahren setzen, das die Lungenfunktion und den Gasaustausch verbessert und das gesamte Herz-Kreislauf-System stärkt. Allerdings sollten Sie übermäßige körperliche Anstrengung möglichst vermeiden. Inwieweit Sie Sport treiben können, besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt.

2. Heilkräuter gegen Asthma

Es gibt mehrere Heilkräuter, die bei Atemwegserkrankungen und damit gegen Asthma helfen. Als Brustwickel oder als Tee zubereitet, hemmen die Kräuter vor allem Entzündungen.

  • Thymian: Hilft, die Bronchialmuskulatur zu entspannen. Die Heilpflanze hat auch eine schleimlösende Wirkung.
  • Efeu: Efeu wirkt beruhigend und krampflösend bei entzündlichen und krampfartigen Erkrankungen der Atemwege.
  • Isländisches Moos: Wird oft bei einer Erkältung eingenommen. Auch Asthmatiker profitieren von der schleimlösenden und schnellen Linderung.
  • Fenchel: Hilft nicht nur bei Magen-Darm-Beschwerden, sondern beruhigt auch die Atemwege und fördert die Schleimabsonderung.
  • Wegerich: Entspannt den ganzen Körper, befreit die Atemwege und Bronchien und wirkt schleimlösend.

3. Urlaub am Meer oder in den Bergen

Die Luft in großen Höhen oder in Küstengebieten ist gut für Ihre Lunge, da die Luft sehr sauber ist. Besonders die salzhaltige Meeresluft wirkt schleimlösend und erleichtert das Abhusten. Ob die deutsche Nordseeküste oder das milde Klima des Mittelmeers – beides ist wohltuend und lindernd.

4. Regelmäßige Inhalation

Sind die Sommerferien noch weit weg? Dann kannst du die Lücke durch regelmäßiges Inhalieren überbrücken. Regelmäßiges Inhalieren befeuchtet die Schleimhäute und löst Schleim. Das großflächige Einatmen über einer Salzwasserpfanne macht wenig Sinn – die oberen Atemwege werden befeuchtet, die unteren nicht. Mit einem elektronischen Inhalator gelangen die Salzdämpfe in die Lunge. Ideal sind 0,9-prozentige isotonische Kochsalzlösungen. Asthmatiker sollten bestenfalls einige Minuten am Tag inhalieren. Die Krankenkassen erstatten in der Regel die Anschaffungskosten eines elektrischen Inhalators.

5. Gesunder Darm

Eine intakte Darmflora steht in engem Zusammenhang mit Asthma: Da der Großteil unseres Immunsystems in unserem Darm angesiedelt ist, ist es für viele Erkrankungen mitverantwortlich. Asthmatiker haben in der Regel eine geschädigte Darmflora (Dysbakterien), die durch Übersäuerung oder den Einsatz von Antibiotika verursacht werden kann. Es entsteht ein bakterielles Ungleichgewicht, weil sich ungesunde Fäulnisbakterien vermehren können, was zu Schäden an der Darmwand führen kann. Die Darmschleimhaut wird durchlässiger und es können Stoffe in die Blutbahn gelangen, die das Immunsystem als Fremdstoffe erkennt und bekämpft. Dies belastet den gesamten Organismus stärker und kann zu einer Immunempfindlichkeit führen, die zu Asthma führen kann.

Was also tun? Ernähren Sie sich also möglichst gesund und ballaststoffreich. Für eine intakte Darmgesundheit empfiehlt es sich, regelmäßig entzündungshemmende Lebensmittel wie Kräuter, Knoblauch oder Ingwer zu sich zu nehmen. Essen Sie außerdem viel Obst und Gemüse und Lebensmittel mit Probiotika wie Joghurt, Kefir oder Sauerkraut. Vermeiden Sie gesättigte Fette, die in Fastfood wie Burgern, Pommes oder Fertigpizza enthalten sind. Seien Sie auch vorsichtig bei Sulfiten, die in Wein, Säften und Trockenfrüchten enthalten sind.

Auch einige tierische und pflanzliche Produkte, die für ihre Unverträglichkeit bekannt sind, können Asthmasymptome verschlimmern. Dazu gehören Kuhmilch, Weizen, Erdnüsse oder Meeresfrüchte.

6. Vitamin D

Vitamin-D-Mangel wirkt sich auch negativ auf die Lungenfunktion aus. Wenn Asthmatiker nicht genügend Vitamin D haben, können entzündungshemmende Prozesse blockiert werden, die für die Freisetzung von entzündungshemmenden Stoffen verantwortlich sind. Besonders im Winter bemerken Asthmatiker eine Verschlechterung ihres Asthmas. Um einen Vitamin-D-Mangel zu vermeiden, sollten Sie in der kalten Jahreszeit so viel Tageslicht wie möglich zu sich nehmen.

7. Stress vermeiden

Innere Anspannung kann bestehende Symptome verschlimmern oder sogar Asthmaanfälle auslösen. Versuchen Sie daher, Stress im Alltag abzubauen und vermeiden Sie vor allem Stress am Arbeitsplatz. Meditieren oder das Erlernen spezieller Entspannungstechniken können Ihnen dabei helfen, entspannter zu werden. Regelmäßige Bewegung baut zudem Stress ab und sorgt für innere Ruhe.

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